Umwelterklärung

Der Umweltschutz unter besonderer Berücksichtigung der Ressourceneffizienz ist Bestandteil des Leitbildes unseres Unternehmens. Im Rahmen dieses Leitbildes sind mehrere Projekte, die dem Umweltschutz dienen, durchgeführt worden. Weitere Einzelprojekte sind in Arbeit. Nachfolgend eine Übersicht:

Frischwasser / Rohabwasser

  • Durchführung eines Forschungsprojektes zur anaeroben / aeroben Abwasserbehandlung in der Stärkeproduktion.
  • Umstellung des Herstellungsverfahrens vom Martin-Verfahren auf das Westfalia-Dekanter-Verfahren mit einhergehender Reduzierung der Frischwasser-, Abwasser- und Schmutzfrachtmengen
  • Inbetriebnahme der hauseigenen Kläranlage mit Biogasgewinnung und der damit verbundenen Umstellung von einer direkten zu einer indirekten Abwassereinleitung
  • Optimierung der mechanischen Feststoffabtrennung im Prozess-/Abwasser durch Zentrifugaltechnik
  • In Planung: weitere Rohabwasservor- und -nachbehandlung mit dem Ziel der weitgehenden Rückführung in den Produktionsprozess ("Schließen der Wasserkreisläufe")

Thermische Energie

  • Einsatz von direkt befeuerten Trocknungsanlagen und dadurch bedingter Reduzierung des spezifischen Primärenergiebedarfes 
  • Optimierung der mechanischen Entwässerungssysteme und damit einhergehend Reduzierung des spezifischen Primärenergiebedarfs
  • Reduzierung der Hochdruckkondensat- und Kesselwasserverluste und dadurch Reduzierung des Primärenergiebedarfs
  • Abwärmenutzung

Elektrische Energie

  • Einführung eines Lastmanagement
  • Erhöhung des Maschinenauslastungsgrades
  • Biogasverstromung
  • Kraftwärmekopplung auf Festbrennstoffbasis
  • In Planung: Zusätzliche Eigenstromerzeugung durch Pülpefermentation

Emission

  • Umstellung der Dampferzeugung vom schweren Heizöl auf Erdgas (Reduzierung der CO2 / SO2-Emission)
  • Physikalische Enteisenung unseres Brunnenwassers, wodurch keine chemische Behandlung des in die Produktion gelangenden Frischwassers notwendig wird
  • Durch diese und andere Maßnahmen wurden in den letzten Jahren folgende Verbesserungen erreicht:

Frischwasser

  • 1979 – 2000:  Reduktion des spezifischen Frischwasserverbrauchs um 26% 
  • 2000 – 2009:  Weitere Reduzierung um 25,6%, insgesamt 45,0%

Rohabwasser

  • 1976 – 2000:  Senkung der spezifischen Rohabwassermenge um 80%
  • 2000 – 2009:  Weitere Reduzierung um 42,5%, insgesamt 88,3%

Thermische Energie

  • 1993 – 2000:  Senkung des spezifischen Verbrauchs an thermischer Energie um 22,4%
  • 2000 – 2009:  Weitere Reduktion um 12,4%, insgesmat 32,1%

Elektrische Energie

  • 1993 - 2000:  Senkung des spezifischen Verbrauchs an elektrischer Energie um 18,6%
  • 2000 - 2009:  Weitere Reduzierung um 4,8%, insgesamt 22,5%
  • 2009:Anteil Eigenstromerzeugung aus erneuerbarer Energie (Biogas) am Gesamtstromverbrauch: 8,7%; Erhöhung der Biogasnutzung um 60,0% auf 93,8%; Anteil Eigenstromerzegung mit hoher Primärenergie-ausnutzung von ca. 90 % am Gesamtstrombedarf: 7,9%

Hintergrund dieser Projekte und unseres Leitbildes ist der verantwortungsvolle und effiziente Umgang mit den Ressourcen der Natur.

Ibbenbüren, im Januar 2010